Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes und wirksames Therapieverfahren. Man geht davon aus, dass störungsrelevante Verhaltens- und Denkmuster erlernt wurden und somit wieder verlernt und umgelernt werden können. Die Arbeit ist ziel- und lösungsorientiert, dabei wird der Patient zur aktiven Mitarbeit und Veränderung angeleitet sowie seine vorhandenen Stärken und Ressourcen gefördert. In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist die Zusammenarbeit mit den Eltern und/oder Bezugspersonen von großer Bedeutung.
Die Gründe für eine Psychotherapie sind so individuell wie jeder Mensch selbst. Sollte sich ein Kind oder Jugendlicher bereits längere Zeit in einer emotionalen Krise befinden und selbst keinen Ausweg mehr finden, sollte man nicht zögern und sich Hilfe suchen. In den ersten Stunden finden wir gemeinsam heraus, ob eine relevante Störung vorliegt und ob eine Psychotherapie indiziert ist oder ggf. andere Hilfen notwendig sind.
Ich begegne Ihnen auf Augenhöhe, mit Offenheit und Einfühlungsvermögen. Dabei darf auch der Humor bei mir nicht zu kurz kommen. Sie sollten sich in der Zusammenarbeit mit mir wohl fühlen, denn die therapeutische Beziehung ist in der gemeinsamen Arbeit ein wesentlicher Faktor für ein gutes Gelingen. Ihre Probleme und Anliegen sollen Raum bekommen. Ebenso ist ein respektvoller, wertschätzender und vertrauensvoller Umgang miteinander wichtig. Von Eltern und/oder Bezugspersonen wünsche ich mir, dass sie sich trotz Belastungen engagieren und ihre gelingenden Bewältigungsstrategien einsetzen.